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Stipendien für Habilitandinnen

Informationen über Fördermöglichkeiten aus dem Programm
„Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre“

Wer wird gefördert?

Durch Stipendien für Habilitandinnen soll es Nachwuchswissenschaftlerinnen ermöglicht werden, ein Habilitationsprojekt weiterzuführen und/oder abzuschließen.  Bewerberinnen müssen die Annahme als Habilitandin durch die Fakultät nachweisen. Gefördert werden Nachwuchswissen­schaftlerinnen, die eine Habilitation nach neuem Recht gem. Art. 65 des Bayerischen Hochschulgesetzes (BayHSchG) in der Fassung vom 23. Mai 2006 anstreben. Es muss die enge institutionelle Anbindung der Stipendiatin gewährleistet sein. Eine bezahlte Mitwirkung der Stipendiatin in der Lehre für die Dauer der Förderung ist bis zu 4 SWS möglich und erwünscht. Die in der jeweiligen Habilitationsordnung festgelegte Lehrverpflichtung ist auch für die Stipendiatin bindend.

Stipendienhöhe: 2.600,-€ pro Monat
Förderungsdauer: 12 Monate

(Auf Antrag kann ein Kinderbetreuungszuschlag gezahlt werden.)

Welche Unterlagen müssen eingereicht werden?

  1. Einen (tabellarischen) Lebenslauf mit Publikationsliste (s. Antragsformular)
  2. Kopien aller bisher erworbenen Hochschulzeugnisse auf Englisch oder Deutsch (ggf. in einer zertifizierten Übersetzung)
  3. Nachweis des Habilitationsstatus durch die Fakultät
  4. Gutachten von zwei UniversitätsprofessorInnen, davon ein externes und - bei Habilitationen nach neuem Recht - eines von einem Mitglied des Fachmentorats, mit Originalunterschrift
  5. Stellungnahme durch das Department/Institut, dem das Projekt zuzuordnen ist, zur engen institutionellen Anbindung der Stipendiatin
  6. eine den wissenschaftlichen Gepflogenheiten entsprechende Beschreibung der geplanten wissenschaftlichen Arbeit (Thema, Aufgabenstellung und Ziel, Arbeitsprogramm, Untersuchungsmethoden, Vorarbeiten)
  7. Einordnung des Projekts in die Karriereplanung
  8. Nachweis über derzeitige Tätigkeit(en) – bei bisheriger Anstellung als wiss. Mitarbeiterin ggf. Stellungnahme vom Betreuers/von der Betreuerin, weshalb Weiterbeschäftigung nicht möglich oder nicht erwünscht ist
  9. ggf. Geburtsurkunden der Kinder in Kopie

 Der Termin für die Einreichung der Bewerbungsunterlagen endet am 28.02.2018.

Einzureichen ist der Antrag bei

F4 - Graduiertenzentrum wissenschaftlicher Nachwuchs
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Schlossplatz 4
91054 Erlangen

Die Teilnahme an einem Vorauswahgespräch ist zwingend erforderlich. Bitte vereinbaren Sie bei ernsthaftem Interesse hierfür bis spätestens zwei Wochen vor Ende der Bewerbungsfrist einen Gesprächstermin bei Frau Dr. Imke Leicht (gender-und-diversity@fau.de).

Die Entscheidung über die Förderung trifft die Kommission für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs unter Vorsitz der/des Vizepräsident/in für Lehre voraussichtlich bis Mai 2018. Der Kommission gehört die Universitätsfrauenbeauftragte als stimmberechtigtes Mitglied an.

Das Stipendium muss zwischen dem 01.06. und dem 01.09. des Jahres, in der Regel zum Monatsanfang, angetreten werden. Eine Verlängerung ist nicht möglich, eine Neubewerbung als Habilitandin ebenfalls nicht. Bei Folgeanträgen von Kandidatinnen, die bereits in der FFL-Förderung sind, schließt sich die Förderung in der Regel direkt an den vorherigen Förderzeitraum an.

Weitere Informationen: Stipendienprogramm zur "Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" (FFL)