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Insitutionalisierte Genderforschung

Lehrstuhl für Sozialpsychologie unter besonderer Berücksichtigung der sozialpsychologischen Frauenforschung

An der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie ist Genderforschung bereits seit 1994 durch die Arbeit von Frau Prof. Dr. Abele-Brehm, Lehrstuhl für Sozialpsychologie unter besonderer Berücksichtigung der sozialpsychologischen Frauenforschung, institutionalisiert.

Besonders bekannt wurde das breit angelegte DFG-Projekt „Berufliche Laufbahnentwicklung junger Akademikerinnen und Akademiker unter geschlechtsvergleichender Perspektive (BELA-E)“, welches die berufliche Karriere von Hochschulabsolventinnen und -absolventen der Universität Erlangen-Nürnberg beleuchtet. Hierzu werden unter geschlechts- und fächervergleichender Perspektive 2000 Erlanger Universitätsabsolventinnen und -absolventen wiederholt zur ihrer Lebens- und Berufssituation befragt.

Genderforschung an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Seit dem Jahr 2009 gibt es an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften am Lehrstuhl für Versicherungsmarketing, Prof. Dr. Steul-Fischer, eine neu eingerichtete Stelle mit dem Aufgabengebiet Genderforschung und -lehre. Die Stelle wurde im Rahmen der Zielvereinbarungen mit der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät zur Förderung von Frauen in der Wissenschaft eingerichtet.

Derzeit ist die Stelle von Dipl. Kff. Kim Kandziora besetzt. Ihre Forschung befasst sich mit geschlechtsspezifischen Auswirkungen auf das finanzielle Entscheidungsverhalten.

Genderforschungslehraufträge an der Philosophischen und Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät

Die Kommission Chancengleichheit hat 2010 beschlossen zwei neue Genderforschungslehraufträge pro Semester zu verankern:

1. angesiedelt bei Prof. Heiner Bielefeldt, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik;
2. angesiedelt bei Prof. Gesine Stephan, Stiftungsprofessur, Leiterin des Bereichs „Arbeitsförderung und Erwerbstätigkeit“ des IAB.

Ihr Ziel ist vor allem die interdisziplinäre Implementierung der Genderforschung in den Strukturen und Prozessen von Forschungen und Lehre sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung der Gleichstellungsmaßnahmen auf der Basis neuester Forschungserkenntnisse.

Ansprechpartnerin: Dr. Imke Leicht